Ortsgruppe Mittleres Kinzigtal

Natur- und Artenschutz

Pflanzen auf moorigen Feuchtwiesen

Gut durchtränkt vom Regen der vergangenen Tage fangen die moorigen Feuchtwiesen auf den Schwarzwaldhöhen an zu blühen. Voran das Sumpfveilchen, der kleine Baldrian, das Waldläusekraut, das Breitblättrige Knabenkraut, die Sumpf-Dotterblume, das Quendelkreuzblümchen, Seggen-Arten, Zwergweiden und der Fieberklee. Darunter sind seltene und schützenswerte Arten.

Bildergalerie - moorige Feuchtwiesen

Rat bei verletzten Wildtieren

Wildtierrettung in der Ortenau 

Wer weiß Rat wenn Wildtiere verletzt sind? Die BUND-Ortsgruppe Mittleres Kinzigtal hat dazu eine neue Wildtirhilfe-Liste verfasst, in der Ansprechpartner aus dem gesamten Ortenaukreis und darüber hinaus zu finden sind ergänzt um allgemeine Hinweise zum Umgang mit verletzten Wildtieren.

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Wildtierhilfe Adressen..........

Weiße-Pestwurz - Petasites albus - mit Hummel

 (Karin Pätzold)

Weiße Pestwurz Petasites albus

Zur Zeit findet man an den feuchten Rändern der Waldwege die Weiße Pestwurz Petasites albus. Sie ist zu erkennen an den weißen Blütenkörben mit mehreren Röhrenblüten. Die Blätter sind breit und herzförmig und gleichen den Blättern des Huflattichs. Die Weiße Pestwurz gehört zu den Korbblütengewächsen. Für die Insekten, vor allem den Hummeln, ist dies eine wichtige Pflanze im noch kühlen Frühling. Bekannt ist auch die Gemeine Pestwurz Petasites hybridus mit rötlichen Blüten. Sie bevorzugt aber nasse Plätze wie Bachufer.


 

Schottergärten müssen umgestaltet werden

Pressemitteilung vom 04.03.2021

(lnv-bw)

Schottergärten müssen umgestaltet werden Schottergärten sind illegal. Sie schränken die Artenvielfalt ein und tragen zur Klimaerwärmung bei. Deshalb sind nach dem Landesnaturschutzgesetz auch bestehende Schottergärten insektenfreundlich umzugestalten.

"Die Pressemitteilung als PDF lesen"   

"Info Schottergärten § 21A NatSchG"

Wem gehört das Wasser am Glaswaldsee?

BUND fordert großflächigen Schutz der Natur

Zusammenfassung
Die Peterstaler Mineralquellen GmbH plant im Bereich des Glaswaldsees eine gewerbliche Wasserentnahme. Zu Testzwecken wurde von Peterstaler ein Antrag auf Erkundungsbohrungen gestellt und im April 2020 vom Landratsamt Freudenstadt positiv beschieden.

Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) als Naturschutzverband zeigt sich besorgt über die möglichen Eingriffe in den ober- und unterirdischen Wasserhaushalt im ökologisch sehr wertvollen Glaswaldseegebiet........WEITERLESEN

Wie schützt man sich vor hungrigen Wespen?

© Petra Epting (Offenburger Tageblatt - 24.08.2020)

©Claudia Ramsteiner (OT)

Gefühlt sind seit den letzten Wochen ganze Horden von Wespen unterwegs. Nach Einschätzung verschiedener Experten handelt es sich aber nicht um eine „Plage“. Der August sei ganz einfach der „Hochmonat“.

Kaum sitzt man auf der Terrasse oder dem Balkon, schwirren

"Die Pressemitteilung als PDF lesen"

Rettet die Storchenwiese

"Die Stadt Haslach plant, die sog. Storchenwiese im Gewann Brühl III mit Einfamilienhäusern zu bebauen. Die Storchenwiese mit ihren Wassergräben ist ein Naturparadies und ein Hauptnahrungsgrund für den Weißstorch. Der Widerstand gegen die geplante Bebauung in weiten Kreisen der Bevölkerung führte zur Gründung einer "Bürgerinitiative Storchenwiese", die ua. auch vom BUND und Nabu unterstützt wird. Die BI hat eine Petition gestartet. Bisher haben sich rd. 650 Personen mit ihrer Unterschrift gegen die Bebauung ausgesprochen. Auf der Webseite der BI https://www.storchenwiese-haslach.de können Sie sich informieren und die Online-Petition unterstützen."

Wirbel um Neubaugebiet Brühl III
(Schwabo vom 27.08.2020)
           Brühl - Protest hat großen Zulauf
                         
Pro und Contra am Infostand                Sind Neubaugebiete unnötig
(OT vom 02.10.2020)


 

Borkenkäfergänge in Fichtenrinde

 (Karin Pätzold)

Trockenheit, Stürme und Borkenkäfer setzen den hiesigen Wäldern extrem zu. Das kann man zwischen Hotel Schöne Aussicht, Hornberg und Gebiet Laubeck-Rensberg, Schonach beobachten. Ganze Schneisen wurden vom Sturm in den Wald geschlagen, trocken stehende Fichten werden vom Borkenkäfer befallen, die gefällt werden müssen. Die Förster und Waldarbeiter hatten viel zu tun. Ein Stück Fichten-Holzrinde mit Borkenkäfergängen sieht mit Reif überzogen trotzdem dekorativ aus. In forstwirtschaftlichen Wäldern ist der Borkenkäfer nicht erwünscht, da er Bäume zum Absterben bringt. Im Nationalpark Schwarzwald ist er hingegen Bestandteil, der auf natürliche Weise Totholz schafft. Totholz ist voller Leben und eine wichtige Lebensgrundlage für Fledermäuse, Reptilien, Insekten, Vögel, Pflanzen und Pilze. Es schützt vor Erosionen, begünstigt das Mikroklima im Wald und schafft Humusbildung.


 

Kräuterführung mit Monika Heizmann

 (Karl-Heinz Wössner)

Anfang Juni 2019 hatte der BUND Mittleres Kinzigtal zur Kräuterführung mit Kräuterpädagogin Monika Heizmann beim Christhof in Welschensteinach eingeladen. 23 Teilnehmer ließen sich auf den Wiesen und am Waldrand die heimischen Wildkräuter erläutern. Anschließend wurde der wunderschöne Bauerngarten von Annerose Schilli besichtigt. Nach der Führung wurden kulinarische Köstlichkeiten der gesammelten Wild- und Gartenkräuter auf dem Christhof gereicht.

 

(Alle Fotos von Karl-Heinz Wössner)

Bilder von der Kräuterführung

Regionale Wildtierhilfe

bei verletzten Tieren oder verlassenen Jungtieren!

Diese Liste erhebt grundsätzlich nicht den Anspruch der Vollständigkeit. Prinzipiell zuständig für diesen Tierbereich ist die Untere Naturschutzbehörde, für den Ortenaukreis in Offenburg (Landratsamt: 07 81 – 805- 0).

Bienen
Dr. Eberhard Müller, Zell a. H. Tel. 07835/4849 828 oder die heimischen Imker - E.L.Mueller@online.de

Wespen, Hummeln, Hornissen
Ernst Kafka, Achern-Großweier, Tel. 07841/4411 - ekafka@t-online.de
Roland Hetzel, Berghaupten, Tel. 07803/1449 - RolandHetzel@web.de
Maria u. Franz Just, Oberkirch, Tel. 07805/591194 - frajus@web.de

Fledermäuse/Vögel
Ernst Kafka, Achern-Großweier, Tel. 07841/4411 - ekafka@t-online.de
Dr. Meinrad Heinrich, BUND Renchtal Tel. 07802/1055 - meinradheinrich@gmx.de

Störche
Storchenzentrum Reute, Martin Kury, 07641/47617 - martin-kury@t-online.de
Zur Info: www.weissstorch-breisgau.de/voerstetten.html

Uhu, Eulen, Falken, Bussard
Greifv.- u. Eulenschutz im NordSchwarwald 0177/3691115 - greifvogelschutz@gmail.com
Zur Info: greifvogelschutz.jimdo.com/kontakt
Christian Franz, Niederschopfheim nimmt tierärztlich untersuchte Eulen in Pflege Mobil: 017621 52 6753

Igel
Infos zur Igel-Hilfe: - www.pro-igel.de
Anya Rappe-Immekus, Tutschfelden, Tel. 07643/9336166 - anya@hauswirtschaftswunder.de

Hasen, Gänse, Eichhörnchen und vieles mehr
Anya Rappe-Immekus, Tutschfelden, Tel. 07643/933616 - anya@hauswirtschaftswunder.de

Amphibien (Frösche, Kröten, Molche, Unken)
Hubert Laufer, Offenburg, Tel. 0781/96749-21 //0175-9983307 - laufer@bfl-laufer.de

Reptilien (Schlangen und Schildkröten)
Klaus Hirschfeld, Oberkirch, Tel. 07802/2239 - trikonatus.@web.de

Reptilien (Eidechse und Blindschleiche)
Hubert Laufer Tel. siehe oben - laufer@bfl-laufer.de

Großwildtiere (Wolf, Luchs, Wildkatze)
grundsätzlich zuständig hierfür sind nur:
Matthias Säcker, Wildtierbeauftragter, 01752224741 - matthias.saecker@ortenaukreis.de
Forstliche Versuchsanstalt Freiburg, Tel. 0761/4018-274

Bei Wildunfällen ist grundsätzlich die Polizei zuständig!

Bemerkungen:
Im Notfall kann auch der Tierschutzverein oder ein Tierheim vor Ort eingeschaltet werden. Diese Institutionen wissen selbst am besten, ob und wie sie Hilfe gewähren können.

Über Ergänzungen und Aktualisierungen freuen wir uns.
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Herausgeber: BUND für Umwelt- und Naturschutz, Ortsgruppe Mittleres Kinzigtal
Verantwortlich: Angelika Kalmbach-Ruf, Wolfach; Kirchstraße 23,
Tel. 0 78 34/22 96 026, a.kalmbach-ruf@web.de

Juni 2019 Orchideenführung mit Siegfried Erdrich in Nordrach

Geflecktes Knabenkraut Dactylorhiza maculata  (Karin Pätzold / Karin Pätzold)

Kontaktdaten

BUND

Mittleres Kinzigtal
In der Schmelze 37 77716 Haslach i.K. E-Mail schreiben Tel.: +49 (0) 7832 6134 Webseite