Ortsgruppe Mittleres Kinzigtal

Natur- und Artenschutz

Pflanzenexkursion anlässlich Einweihung des Naturlehrpfads Hornberg

Pflanzenexkursion anlässlich der Einweihung des Naturlehrpfads Hornberg vom Gesundbrunnen zum Landgasthaus Lamm

Am 02. September 2021 wurde in Hornberg der neubeschilderte Naturlehrpfad zu seinem 35-jährigen Jubiläum eingeweiht. Die Initiatorin Karin Pätzold entwarf zusammen mit der Biologin und Buchautorin Dr. Rita Lüder 45 Pflanzen- und Pilzschilder sowie zwei große Tafeln zu den Themen Pilze und Schmetterlinge. Die Motivation ist heute wie bei der Ersteinweihung 1986 durch Walter Pätzold, den Menschen die Bedeutung des Waldes zu vermitteln: „Der Wald ist Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Pilze. Er ist Sauerstoff- und Holzproduzent, Wasser- und Kohlendioxyd -Speicher.“  Es war mit 36 Anwesenden eine gelungene Einweihung. Nach ausführlichen Worten von  Karin Pätzold und Bürgermeister Scheffold entsandte auch der BUND Kinzigtal, vertreten durch Eberhard Müller, ein Grußwort mit der Aufforderung, das Engagement für den Naturschutz nicht aufzugeben und solidarisch zusammen zu stehen. Anschließend schloss sich der Vorstand des BUND Kinzigtal der Pflanzen- und Pilzexkursion auf dem Naturlehrpfad vom Gesundbrunnen zum Landgasthaus Lamm an. Die Leitung hatte Veronika Wähnert, Biologin und Pilzsachverständige aus Freiburg.

Bilder zu Pflanzenexkursion

Pflanzen auf moorigen Feuchtwiesen

Gut durchtränkt vom Regen der vergangenen Tage fangen die moorigen Feuchtwiesen auf den Schwarzwaldhöhen an zu blühen. Voran das Sumpfveilchen, der kleine Baldrian, das Waldläusekraut, das Breitblättrige Knabenkraut, die Sumpf-Dotterblume, das Quendelkreuzblümchen, Seggen-Arten, Zwergweiden und der Fieberklee. Darunter sind seltene und schützenswerte Arten.

Bildergalerie - moorige Feuchtwiesen

Rat bei verletzten Wildtieren

Wildtierrettung in der Ortenau 

Wer weiß Rat wenn Wildtiere verletzt sind? Die BUND-Ortsgruppe Mittleres Kinzigtal hat dazu eine neue Wildtirhilfe-Liste verfasst, in der Ansprechpartner aus dem gesamten Ortenaukreis und darüber hinaus zu finden sind ergänzt um allgemeine Hinweise zum Umgang mit verletzten Wildtieren.

weiterlesen.......... 

Wildtierhilfe Adressen..........

Weiße-Pestwurz - Petasites albus - mit Hummel

 (Karin Pätzold)

Weiße Pestwurz Petasites albus

Zur Zeit findet man an den feuchten Rändern der Waldwege die Weiße Pestwurz Petasites albus. Sie ist zu erkennen an den weißen Blütenkörben mit mehreren Röhrenblüten. Die Blätter sind breit und herzförmig und gleichen den Blättern des Huflattichs. Die Weiße Pestwurz gehört zu den Korbblütengewächsen. Für die Insekten, vor allem den Hummeln, ist dies eine wichtige Pflanze im noch kühlen Frühling. Bekannt ist auch die Gemeine Pestwurz Petasites hybridus mit rötlichen Blüten. Sie bevorzugt aber nasse Plätze wie Bachufer.


 

Schottergärten müssen umgestaltet werden

Pressemitteilung vom 04.03.2021

(lnv-bw)

Schottergärten müssen umgestaltet werden Schottergärten sind illegal. Sie schränken die Artenvielfalt ein und tragen zur Klimaerwärmung bei. Deshalb sind nach dem Landesnaturschutzgesetz auch bestehende Schottergärten insektenfreundlich umzugestalten.

"Die Pressemitteilung als PDF lesen"   

"Info Schottergärten § 21A NatSchG"

Wem gehört das Wasser am Glaswaldsee?

BUND fordert großflächigen Schutz der Natur

Zusammenfassung
Die Peterstaler Mineralquellen GmbH plant im Bereich des Glaswaldsees eine gewerbliche Wasserentnahme. Zu Testzwecken wurde von Peterstaler ein Antrag auf Erkundungsbohrungen gestellt und im April 2020 vom Landratsamt Freudenstadt positiv beschieden.

Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) als Naturschutzverband zeigt sich besorgt über die möglichen Eingriffe in den ober- und unterirdischen Wasserhaushalt im ökologisch sehr wertvollen Glaswaldseegebiet........WEITERLESEN

Wie schützt man sich vor hungrigen Wespen?

© Petra Epting (Offenburger Tageblatt - 24.08.2020)

©Claudia Ramsteiner (OT)

Gefühlt sind seit den letzten Wochen ganze Horden von Wespen unterwegs. Nach Einschätzung verschiedener Experten handelt es sich aber nicht um eine „Plage“. Der August sei ganz einfach der „Hochmonat“.

Kaum sitzt man auf der Terrasse oder dem Balkon, schwirren

"Die Pressemitteilung als PDF lesen"

Rettet die Storchenwiese

"Die Stadt Haslach plant, die sog. Storchenwiese im Gewann Brühl III mit Einfamilienhäusern zu bebauen. Die Storchenwiese mit ihren Wassergräben ist ein Naturparadies und ein Hauptnahrungsgrund für den Weißstorch. Der Widerstand gegen die geplante Bebauung in weiten Kreisen der Bevölkerung führte zur Gründung einer "Bürgerinitiative Storchenwiese", die ua. auch vom BUND und Nabu unterstützt wird. Die BI hat eine Petition gestartet. Bisher haben sich rd. 650 Personen mit ihrer Unterschrift gegen die Bebauung ausgesprochen. Auf der Webseite der BI https://www.storchenwiese-haslach.de können Sie sich informieren und die Online-Petition unterstützen."

Wirbel um Neubaugebiet Brühl III
(Schwabo vom 27.08.2020)
           Brühl - Protest hat großen Zulauf
                         
Pro und Contra am Infostand                Sind Neubaugebiete unnötig
(OT vom 02.10.2020)


 

Borkenkäfergänge in Fichtenrinde

 (Karin Pätzold)

Trockenheit, Stürme und Borkenkäfer setzen den hiesigen Wäldern extrem zu. Das kann man zwischen Hotel Schöne Aussicht, Hornberg und Gebiet Laubeck-Rensberg, Schonach beobachten. Ganze Schneisen wurden vom Sturm in den Wald geschlagen, trocken stehende Fichten werden vom Borkenkäfer befallen, die gefällt werden müssen. Die Förster und Waldarbeiter hatten viel zu tun. Ein Stück Fichten-Holzrinde mit Borkenkäfergängen sieht mit Reif überzogen trotzdem dekorativ aus. In forstwirtschaftlichen Wäldern ist der Borkenkäfer nicht erwünscht, da er Bäume zum Absterben bringt. Im Nationalpark Schwarzwald ist er hingegen Bestandteil, der auf natürliche Weise Totholz schafft. Totholz ist voller Leben und eine wichtige Lebensgrundlage für Fledermäuse, Reptilien, Insekten, Vögel, Pflanzen und Pilze. Es schützt vor Erosionen, begünstigt das Mikroklima im Wald und schafft Humusbildung.


 

Kräuterführung mit Monika Heizmann

 (Karl-Heinz Wössner)

Anfang Juni 2019 hatte der BUND Mittleres Kinzigtal zur Kräuterführung mit Kräuterpädagogin Monika Heizmann beim Christhof in Welschensteinach eingeladen. 23 Teilnehmer ließen sich auf den Wiesen und am Waldrand die heimischen Wildkräuter erläutern. Anschließend wurde der wunderschöne Bauerngarten von Annerose Schilli besichtigt. Nach der Führung wurden kulinarische Köstlichkeiten der gesammelten Wild- und Gartenkräuter auf dem Christhof gereicht.

 

(Alle Fotos von Karl-Heinz Wössner)

Bilder von der Kräuterführung

Juni 2019 Orchideenführung mit Siegfried Erdrich in Nordrach

Geflecktes Knabenkraut Dactylorhiza maculata  (Karin Pätzold / Karin Pätzold)